5. Die Hexe von Fife
Es lebte einst ein alter Mann mit seiner Frau in Fife. Als seine Frau eines Nachts wieder verschwand, machte der Mann sich auf die Suche nach ihr und fand sie und ihre Freunde schließlich in einem Cottage. Er lauschte, als sie ihre Zaubersprüche aufsagten, die sie auf magische Weise in den Weinkeller des Bischofs transportierten. Auch der Mann sagte den Zauberspruch auf und erschien ebenfalls im Weinkeller des Bischofs. Dort trank er so viel Wein, dass er schließlich einschlief. Um ihm eine Lehre zu erteilen, ließen seine Frau und ihre Freunde ihn im Keller zurück, als sie ihre Zaubersprüche aufsagten, um nach Fife zurückzukehren. Am nächsten Morgen wurde der Mann im verschlossenen Keller gefunden. Der verärgerte Bischof klagte ihn der Hexerei an und der Mann wurde zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Er dachte, sein letztes Stündlein habe geschlagen, als plötzlich ein Vogel mit einer kleinen roten Beere auf seiner Schulter landete und ihm die Stimme seiner Frau ein Zauberwort ins Ohr flüsterte. Er rief es laut hinaus, seine Ketten fielen von ihm ab, er stieg hinauf in die Luft und flog davon. Als er sicher wieder in Fife angekommen war, schwor er, sich nie mehr in die Angelegenheiten seiner Frau einzumischen.
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